«Die Fantasie ist ein beflügelnder Bereich, der für mich mit zunehmender Lebenserfahrung immer weniger Grenzen aufweist. Meine intensiven Wahrnehmungen, verwandle ich in viele Richtungen und lasse stehen, was gut tut,- dem Auge, dem Herzen.»
Sabeth Holland gehört zu den arriviertesten Schweizer Kunstschaffenden der Gegenwart. Ihre Unverkennbarkeit zeigt sich nicht nur in Farbe und Form, sondern auch in ihren innovativen Strategien. Die international erfolgreiche Malerin und Bildhauerin hat ein feines Gespür für das Nicht-Sichtbare. Um emotional geprägte visuelle Erlebnisse zu schaffen, verbindet sie verschiedene Techniken und Medien zu Betrachtungsräumen. Besonders deutlich zeigt sich diese Stärke auch in den Bereichen Kunst am Bau und Konzept Gestaltung, die generell eher weniger bekannt sind und gerade darum massgebend wirken.
Marianne Rapp Ohmann, CEO Auktionshaus Rapp, Wil und Zürich
Sabeth Holland held her first exhibition in 1991 at Galerie vor der Klostermauer in St. Gallen. Since 2015, we have had the privilege of working closely with her, presenting her paintings and sculptures at our gallery as well as at selected art fairs in Asia and America.
Over the years, she has realized numerous significant projects, including public artworks such as the roundabout in Wittenbach (St. Gallen) and Ironbloom, an installation created for CSL Vifor. As her artistic expression continues to evolve, she now works across a wide range of media, creating paintings, sculptures, and installations that reflect her constant exploration and refinement.
Her work is characterized by vibrant colours, dynamic energy, and a strong sense of vitality. Sabeth Holland’s joyful personality is deeply embedded in her art, evoking positive sensations and emotions in viewers. Her distinctive visual language, combined with her versatility and technical skill, has been a key factor in her sustained international success.
Cecilia Koo, Galerie Koo, Hong Kong
Sabeth Holland. Sie schafft aus der Motivation heraus, Freude zu vermitteln.
Freude, zu der sie mit ihren präzisen Kunstwerken inspiriert.
Jedes Detail an seinem Platz. Emotionen – gebündelt.
Vielfarbige Fragmente, arrangiert zu einer einzigartigen
Komposition. Form. Farbspiel. Mut.
Liebevoll platzierte Details. Handwerk.
Kunst – geschaffen mit Herz, Seele und Verstand.
Komplex. Klangvoll.
Grenzenlos.
Natalie Kreutzer, Textgestalterin Kunst und Raum, Voralberg
A vision in colour – Sabeth Holland. She creates art that goes beyond aesthetic beauty – it transforms emotion, energy, and identity into powerful visual statements. Her work invites the viewer into a world that feels both intimate and iconic: vibrant, layered, and unforgettable. – Blending painting, sculpture, and spatial experience, her work uplifts everday life and inspires presence, imagination and connections full of joy
Andrea Strommer, CEO ArtAnd Strommer Consulting, Zürich and Budapest
Hans Finsler, der als der Urvater der Schweizer Fotografie gilt, war ein überzeugter Verfechter der Neuen Sachlichkeit, einer Strömung, die Wert auf präzise, objektive Darstellungen legte.
Für ihn sollte Fotografie funktional sein, mit klaren Kontrasten, strenger Perspektive und einem völligen Verzicht auf dekorative oder narrative Elemente. Ornamentale Akzente, die oft in der Kunstfotografie zu finden sind, waren ihm ein Graus. Finsler strebte danach, die Fotografie als reine, sachliche Beobachtung der Welt zu etablieren – ein Ansatz, der seine Arbeiten von anderen Fotografen seiner Zeit abhob und bis heute als prägend für die Schweizer Fotografie gilt.
Hier zeigt sein Enkel, Andreas Lips, das Plakat von einer Ausstellung von Hans Finsler.
Finslers Einfluss als Lehrer war ebenso bedeutend wie sein eigenes Werk. In den 1930er Jahren gründete er an der Zürcher Kunstgewerbeschule die erste Fotoklasse Europas, was ihm eine zentrale Rolle in der Ausbildung einer neuen Generation von Fotografen verschaffte. Als „Fotograf im weißen Kittel“ – so wird Finsler oft beschrieben – setzte er auf eine analytische Herangehensweise an das Medium und betonte die Bedeutung von technischer Präzision und klarer Bildkomposition. Unter seiner Anleitung entwickelten sich einige der bekanntesten Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts, darunter Werner Bischof, Ernst Scheidegger und René Burri.
Diese Fotografen, die als Schüler der „Finsler Schule“ bekannt wurden, trugen maßgeblich dazu bei, die Fotografie in der Schweiz und international weiterzuentwickeln und den Ruf des Landes als Zentrum der modernen Fotografie zu festigen.
Finslers eigene Arbeiten, wie das berühmte Bild des Eis aus dem Jahr 1940, verkörpern diese Sachlichkeit und Klarheit in vollkommener Weise. Durch seine präzise Bildsprache und seine methodische Herangehensweise an die Fotografie hinterließ er ein Erbe, das weit über seine Zeit hinaus Wirkung zeigte.
Er war nicht nur ein visionärer Fotograf, sondern auch ein Lehrer, der mit seiner strengen, aber zugleich fördernden Haltung eine ganze Reihe von talentierten Fotografen formte. Heute ist Hans Finsler sowohl als Fotograf als auch als Mentor eine der zentralen Figuren der Schweizer Fotogeschichte.
Auf diesem Bild ist der Enkel von Hans Finsler zu sehen, begleitet von einem der bekanntesten Werke seines Großvaters: der Aufnahme eines Hühnereis aus dem Jahr 1940. Das Bild, das für seine klare Komposition und minimalistische Ästhetik berühmt wurde, zeigt das Ei in seiner reduzierten Form – ein Paradebeispiel für Finslers Sachlichkeit und seine Präzision in der Fotografie. Die Verbindung zwischen dem Enkel und diesem ikonischen Bild lässt nicht nur die Zeit zwischen den Generationen erlebbar werden, sondern auch das bleibende Erbe von Hans Finsler, der die moderne Fotografie in der Schweiz maßgeblich prägte.
Kreise, goldene Weltenkugeln:
– eingebettet in verschlungen faszinierenden Schriftzügen
– tausend verschiedene Worte, Sätze und doch so klar Mitte.
Ich sehe Bilder, die mich ungewollt an etwas Grösseres erinnern.
Als Betrachter will man nur eines, dorthin und durch diese Mitten hindurch.
In diesen Sog eintauchen, weil man sich
«getroffen» fühlt, in sich selbst, mit sich selbst und
in einer Tiefe, die sich wohl Seele nennt.
Mystik. Dagegen kann man sich nicht wehren.
Stefanie Bersot umschreibt und umkreist diese
echt-goldenen Mitten mit ihrer wunderschönen Handschrift in regelmässigen, ruhigen
Schriftzügen und auf Wunsch auch mit den ganz eigenen Worten der künftigen Besitzer.
Es sind Bilder, die man nicht weitergibt.
Nicht Tiefe, sondern Weite finde ich in den ganz anderen, farbig-kraftvollen Acrylbildern
von Stefanie Bersot. Der Pinsel fliegt, er ist «frei», ausgelassen, freudvoll. Die Farben leuchten.
Lebenslust, die sich in nichts versteckt – die uns
offen entgegenkommt.
Licht.
So wie die Künstlerin selbst. Stefanie Bersot ist Herzensfrau, die so sehr das ist,
was sie tut. Man spürt das, man spürt
diesen Beruf und die Berufung; die Frage nach
dem Warum stellt sich mir nicht mehr.
Es ist ein ganz klarer Weg, auf dem
Stefanie Bersot malt und schreibt.
Und auch ein ganz klarer für uns – wieder zurück zum Herzen – wie viele kleine
ihrer Herzensschriftbilder uns daran erinnern.
Zurück in die Tiefe, in die Weite,
in die Kraft und in das Gold in uns.
In die Lust zu leben.